Klares Bekenntnis der Wirtschaft zur Kernenergie(Leibstadt, 24. Oktober 2006) Angesichts der drohenden Stromlücke fordert die Schweizer Wirtschaft zügige politische Entscheide zur Sicherung der künftigen Landesversorgung. An der Industrietagung «nuclea» des Nuklearforums Schweiz am Dienstag im Kernkraftwerk Leibstadt stellten die Vertreter von economiesuisse und Gewerbeverband klar, dass die zuverlässige, preisstabile und klimafreundliche Kernenergie dabei eine Schlüsselrolle spielen muss.
Kernenergie in der Schweiz- Nachwuchssicherung durch innovatives Lehrangebot(Bern, 28. Juni 2006) Will die Schweiz ihre Stromversorgung auch künftig neben der Wasserkraft auf die zuverlässige und umweltschonende Kernenergie abstützen, muss der Nachwuchs an Fachleuten gesichert sein. An der diesjährigen Generalversammlung des Nuklearforums Schweiz am Mittwoch in Bern präsentierte Horst-Michael Prasser, seit dem 1. April 2006 Professor für Kernenergiesysteme an der ETH Zürich, die Antwort des ETH-Bereichs: Als Novum für die Schweiz wollen die beiden ETH in Zürich und Lausanne einen gemeinsamen Masterstudiengang in Kerntechnik aufbauen.
Weltweit 447 Kernkraftwerke(Bern, 9. Juni 2006) Anfangs 2006 umfasste der zivile Nuklearpark der Welt 447 Kernkraftwerksblöcke in 31 Ländern. Der Anteil der Kernenergie an der totalen Elektrizitätserzeugung der Welt lag bei 16%. Dies geht aus dem jüngsten Faltprospekt «Kernkraftwerke der Welt 2006» des Nuklearforums Schweiz hervor. Den höchsten Atomstromanteil verzeichnete letztes Jahr Frankreich mit 78 Prozent, gefolgt von Litauen mit 70 Prozent sowie Belgien und der Slowakei mit je 56 Prozent. In der Schweiz lag im Jahr 2005 der Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung bei 38 Prozent.
Ein Blick nach vorn: Tschernobyl und die Kernenergie(Bern, 6. April 2006) Am 26. April 1986 ereignete sich der schwere Unfall im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Trotz dieser Zäsur befindet sich die Kernenergie heute international im Aufwind, nicht zuletzt dank der umsichtigen Weiterentwicklung dieser umweltschonenden und kostengünstigen Technologie. An einer Informationsveranstaltung des Nuklearforums Schweiz am Donnerstag in Olten präsentierten Fachleute aus dem In- und Ausland die Fakten zu den Folgen von Tschernobyl und die Perspektiven für die Kernenergie zwanzig Jahre nach dem Unfall.